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Verehrte Besucher der Flug Werk
Website. Erneut ist ein ereignisreiches Jahr vergangen, in dem viel in
unserem Unternehmen passiert ist... so viel, dass wir wiederum keine Zeit
hatten, unsere Homepage zu berichtigen. Das möchten wir nun an dieser Stelle
nachholen und dürfen Ihnen hier einige Neuerungen aus dem vergangenen Jahr
2007 mitteilen:
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Die Fertigung der Kleinserie von Fw 190 „Kurznasen“ steuert ihrem Ende zu. Im vergangenen Jahr hat Flug Werk zwei FW 190 A8/N endmontiert, wieder zerlegt und an die Kundschaft in England und den USA ausgeliefert. Eine der Maschinen bildete dabei die Basis für die umfassende Restaurierung einer originalen Fw 190 A9. Die A9 war eine späte Version der A8 und als Interimslösung bis zur Serienfertigung der Fw 190 D9 „Langnase“ anzusehen. Man versprach sich von der, mit einem Jumo 213 V-12 Triebwerk ausgerüsteten D9 Variante, eine bessere Höhenleistung aufgrund der geringeren Stirn- und Kühlwiderstände sowie der besseren Laderleistung des wassergekühlten V-12 Reihenmotors. Bedingt durch die Bestellung einer D9 Version für einen Kunden, bestand nun die Aufgabe für das Flug Werk Team darin, in der Anpassung und systemseitigen Einbindung eines V-12 Aggregates, welches als Ersatz für den Jumo 213 verwendet werden sollte. Die Wahl fiel auf das Allison V-1710 Triebwerk, welches durch unser Partnerunternehmen ACE-Allison, geführt von Bud Wheeler, in Latrobe USA den notwendigen Änderungen unterzogen wurde. Eine weitere „schwerwiegende“ Aufgabe lag in der Ergänzung des fehlenden Gewichtes, denn der Allison Motor ist ganze 400 kg leichter, als das Junkers Originaltriebwerk. Ein sehr massiver Motorträger wurde konstruiert und im CAD/CAM Verfahren hergestellt. Er vereint die Vorgaben von Festigkeit und hohem Gewicht ( eigentlich ein Unding im Flugzeugbau... ) und ermöglicht es uns so, den Schwerpunkt der D9 im korrekten Bereich zu belassen. Mit viel Erfindergeist und handwerklichem Können wurden dann die Peripheriesysteme des Allison-Motors eingebunden. Allein die Schaffung der Abgasanlage war, nicht nur aus optisch- ästhetischen Gründen, keine leichte Aufgabe. Weiterhin lagen in der Fertigung der Motorverkleidungen sowie des Kühlklappensystems, nebst Ansteuerung, weitreichende Herausforderungen, die aber durch unsere werkseigenen Ingenieure und Fachleute hervorragend gelöst wurden. Einer der erfolgreichsten WK II Jagdflieger – Gen. Günther Rall – war ebenfalls von dem Ergebnis begeistert und handsignierte während einer Visite die D9. The manufacturing efforts of the small
series of Fw 190 „Shortnoses“ now draws to an end. The last year saw two FW 190
A8/N being fully assembled for trial-fit and being disassembled again, in order
to be shipped to our clients in the UK and USA respectively. One of these
formed the basis for a ground-up restoration of an original Fw 190 A9. The A9
was intended to be an interim-solution until the D9 would have been manufactured
in quantities during the late stages of the war. The expectations were to get
better performance at higher altitudes. To achieve this goal the radial was
exchanged for a V-12 inline engine, the Jumo 213, hoping that lesser frontal- as
well as lower cooling-drag plus better supercharger output would provide the
gain in power and speed Caused by
the order of a client for a D9 variant, the Flug Werk team now had the task of
incorporating a suitable alternative engine to power
the FW 190 D9/N. We choose the Allison V-1710 engine, which was
subsequently modified and prepared through our partner company ACE-Allison, run
by Bud Wheeler in Latrobe/USA. As the Allison is about 400 kg lighter than the
original engine, the need for additional weight was obvious. The task was
accomplished by designing and manufacturing a heavy weight engine mount, using
CAD/CAM tools, providing the needed strength and high weight at the same
instance ( basically a “NO NO” in aircraft construction.. ). Yet it enabled us
to keep the original CG of the fighter’s longnosed variant. The prolific and
talented team of Flug Werk’s own diplomated aerospace engineers and specialists
in the shop, managed the task with flying colours. On top they built the
complicated exhaust system, the engine cowlings and the cooling-flaps including
their remote control. Even one of the highest- scoring German WWII aces - ret.
Gen Günther Rall – visited us to personally sign the D9.
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Hier noch ein Bitte in eigener
Angelegenheit: Wir werden sehr häufig angeschrieben, mit der Bitte um
Überlassung von Zeichnungen der Fw 190. Leider können wir diesen Wünschen nicht
entsprechen und bitten, diese über die folgende Website zu beschaffen:
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Weiterhin ist nun die Fertigung von AP-51 „Palomino“ ( = P-51 Mustang ) Komponenten angefahren worden. Die ersten Baugruppen wie Seitenleitwerke, Seitenruder, Höhenleitwerke und hintere Rümpfe stehen bei Flug Werk zum Versand an die ersten Kunden bereit. Bis zum Ende des Jahres 2008 werden wir auch die zu unserem Strukturbausatz gehörigen ersten Tragflächen, Vorderrümpfe und Motorträger hergestellt haben. Aus urheberrechtlichen und zulassungsrelevanten Gründen haben wir diesen Baugruppen den o.a. Namen geben müssen, damit sie nicht als Ersatzteile an originalen „zertifizierten“ P-51 Mustang verwendet werden, obwohl alle diese Bauteile strikt nach den originalen Plänen von North American Aviation aus besseren Materialien und in besserer Maßhaltigkeit gefertigt werden. Siehe auch die Bilder unter dem AP-51/P-51 Button. In Zusammenarbeit mit der "Bücker Handelsgesellschaft
mbH", ansässig in der Nähe Münchens, ist nun die Entscheidung gefallen, den
legendären deutschen Schuldoppeldecker "Bü 131 B" im Hause der Flug Werk
GmbH neu zu fertigen. Solche oder ähnliche Bemühungen sind bisher von
diversen Unternehmen angestrengt worden. Im Unterschied dazu wird jedoch die
"Bü 131 B" nun mit deutscher Typenzulassung gebaut. Das hat eine
weitreichende Bedeutung, denn damit sind diese Luftfahrzeuge nicht mehr nur
als Experimental- oder Sonderklassemaschinen zulassungsfähig. Somit eröffnen
sich neue Einsatzmöglichkeiten für den Betrieb dieser Nachbauten, für die
überdies die Namensrechte des originalen Herstellers "Bücker" gesichert
wurden. Da diese Lfz keinen Beschränkungen mehr unterliegen werden, können
sie auch im kommerziellen Einsatz z.B. für Bannerschlepp, Rundflüge oder in
Flugschulen für Schulung, Spornradeinweisungen und Kunstflugtraining
verwendet werden. Weiterhin bestehen bei der Zulassung, Versicherung,
Ersatzteilversorgung, Reparatur, Wartung und Jahresnachprüfung keine
Unwägbarkeiten mehr. Wir werden über die Baufortschritte berichten. Bei
Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die "Bücker Handelsgesellschaft
mbH", welche für die Vermarktung und Betreuung der "Bü 131 B" verantwortlich
ist, unter : www.bueckerflug.de
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Allen unseren
Freunden, Fw 190 Fans und Oldiepiloten wünschen wir eine erfolgreiche und
sichere Flugsaison 2008 !
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